Kokosnüsse entwickeln sich an großen Blütenständen
(
fahre mit der Maus über das Bild rechts). Kokosblüten erscheinen das ganze Jahr über ungefähr
einmal pro Monat an der Palme.
Die Menschen in den Tropen nutzen bereits
diese Blütenstände. Schneidet man sie an, tropft ein süßer
Saft oder Sirup heraus, den man zu Palmzucker eindicken kann. Man kann
den Saft aber auch zu Wein vergären lassen und Schnaps daraus brennen.
Zur Ernte dieses Zuckersaftes muss man in schwindelnde Höhen klettern. Wenn man geschickt genug ist, kann man dort sogar Waben mit Bienenhonig finden (Bild rechts).
Bunte Kokosnüsse

Es
gibt grüne, gelbe und rote Kokosnüsse, Palmen mit vielen kleinen
oder wenigen großen Nüssen, die bis 2,5 kg schwer werden. Die
Nüsse gleichen Alters hängen zu mehreren in einem Fruchtstand
(Bild links). Sie erreichen nach einem halben Jahr ihre volle Größe
und sind erst nach einem Jahr ausgereift. Von einer Palme kann man 50
bis 100 Nüsse pro Jahr ernten.
Gefährliche Kokosnüsse
Kokospalmen sind schön anzuschauen, spenden angenehmen Schatten und
wachsen schnell.

Deswegen sind sie auch an Badestränden, in Hotelanlagen oder an Straßen
beliebt. Sie haben nur einen Nachteil: Herabfallende Nüsse sind eine
Gefahr für Menschen, Autos und Hausdächer. Auch deswegen müssen
die großen Früchte regelmäßig geerntet werden. Dazu
klettern die Menschen auf die Palme und schneiden die Nüsse ab. In
Plantagen funktioniert die Ernte auch mit langen Stangen an die ein Messer
gebunden ist. In manchen Gegenden hält man sogar dressierte Affen
für die Kokosernte.